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Hallo Ihr Lieben!

Ich bin gesundheitlich noch ein wenig angeschlagen, möchte Euch aber nicht vorenthalten, dass unser Urlaub sehr schön war. Auch wenn es für mein Empfinden etwas sehr heiß war, haben wir doch einiges gesehen und erlebt. Gambia ist noch immer nicht von Touristen überlaufen, so dass man am Strand manchmal denkt, man wäre ganz alleine da. Auch den Pool hatten wir oft für uns ganz alleine. Das Senegambia Hotel hat noch denselben Charme wie vor 3 Jahren, auch wenn es eines der ältesten Hotels in Gambia ist, hat es doch etwas Unwiderstehliches. Diese tropische Gartenanlage mit all seinen Bewohnern... Affen, Vögel, Warane usw.

Wir haben einen Tag lang Gambia unsicher gemacht. Dank unseres lieben Freundes Jakob, der einen Fahrer samt Auto anheuerte, Riesen-Kühlbox und Getränke besorgte, wurde es ein unvergessliches Erlebnis! Als erstes machten wir Stopp bei dem Heiligen Krokodilbecken von Kachikally, das ist eine Kultstätte im westafrikanischen Staat Gambia und liegt im Ort Bakau.
 
Begeistert und auch sprachlos von diesen süßen Krokodilen zum Anfassen, fuhren wir weiter Richtung Lamin, dort mieteten wir uns ein Boot, um auf dem Gambia River umher zu schippern. Vorher tranken wir noch jeder ein Getränk auf der Lamin Lodge und amüsierten uns über die frechen Affen dort, bevor wir auf's Boot sind hat mir so ein kleiner frecher Affe eine ganze Tüte Erdnüsse aus den Händen gerissen. Der kleine Kerl war so schnell, das keine Zeit zum Fotografieren war.

Nach unserer Bootstour fuhren wir weiter Richtung Kartung, ein kleiner Ort an der senegalesischen Grenze. Während der Fahrt war es still... alle schauten zum Fenster hinaus und hingen ihren Gedanken nach. Irgendwann bemerkten wir, dass wir in einer unbewohnten Gegend gelandet sind. Traumhafte Natur, alles sauber, nirgends Dreck am Straßenrand... auch das gibt es in Afrika, wir waren erstaunt. In Kartung besuchten wir eine Reptilienfarm, auch das war sehr interessant und über Bienes Gesicht könnt ich heut noch lachen, wenn ich sie mit der Schlange um den Hals vor mir stehen sehe.

Von Kartung aus fuhren wir Richtung Sanyang um am Paradiese Beach ein wenig zu relaxen und eine Kleinigkeit zu essen. Leider war die Zeit zu kurz um baden zu gehen, da wir pünktlich um 17 Uhr in Tanji, ein kleines Fischerdorf, am Beach sein wollten um dabei zu sein wie die vielen handbemalten Holzboote mit ihrem Fang vom Meer hinein kommen. Auch das war ein Erlebnis! Dort am Strand wimmelte es von Menschen, in diesem Dorf lebt man ausschließlich vom Fischfang und Verkauf. Die Frauen sitzen am Strand und warten, dass ihre Männer mit dem Fang kommen. An Ort und Stelle werden die Fische geputzt und weiterverkauft. Nun machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, dort duschten wir uns und gingen gemütlich zum Abendessen!

Einen kleinen Abstecher machten wir am Donnerstagmorgen in den Bijilo Nationalpark. Auch das war ein schönes Erlebnis, man ist mitten im Dschungel und die Affen setzen sich einem auf die Schulter, richtig zahm waren die. Wobei wir ja im Hotel auf unserem Balkon auch täglich die Affenbande zu Besuch hatten, waren wir auch dort wieder ganz fasziniert von den Affen, ich liebe diese Tiere einfach und könnte sie stundenlang beobachten.

Außerdem waren wir eingeladen bei Jakob und seiner Familie, dort verwöhnte man uns mit einem typisch gambianischen Abendessen was aus Reis, 2 verschiedenen Fischsorten, Gemüse (unter anderem Süßkartoffeln, Maniok und Kraut) und Salat bestand. Das Essen wird in Gambia ziemlich scharf zubereitet. Apropos Essen, unsere Männer ernährten sich fast ausschließlich nur von Prawns, so dass wir schon einen Eiweißschock befürchteten *lach* egal wo wir zum Essen waren, irgendwas mit Prawns bestellten die beiden immer.
 
Bilder zu Gambia findet ihr HIER >>Klick<<
 
Danke Netti für deinen Reisebericht und deine Urlaubsbilder!