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Am 1. Mai kam ich aus Langeweile mal wieder auf die Idee, dass ich im Juni über meinen Geburtstag eigentlich mal wieder verreisen könnte, möglichst kostengünstig und wenn es geht auf Meilen. Daher schaute ich zunächst mal bei airberlin vorbei und fand Anfang Juni Flüge zum Einstiegspreis von 149 Euro sowohl auf Flügen ab Düsseldorf nach New York als auch auf den Rückflügen. Eine Strecke davon konnte ich auf Meilen fliegen, sogar in Business Class, dann wäre mein Meilenguthaben endlich aufgebraucht. Bis ich mich endlich entschieden hatte, wie ich denn nun fliegen wollte, waren zu dem Termin die Flüge natürlich bereits nicht mehr buchbar. Also schnell umorientiert und mich für Hamburg-Düsseldorf-New York für 189 Euro am 10.6. entschieden und den Rückflug am 16.6. ab Los Angeles für 42.500 Meilen in Business Class gebucht. Damit war ich zwar vor meinem Geburtstag schon wieder zurück, aber ich war mit der Wahl ganz zufrieden, zumal ich endlich Airbus A330 fliegen würde, und das gleich in der -300er und -200er Version.
 
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Nach langem hin und her stand nach einigen Tagen auch fest, wie ich von New York nach Los Angeles kommen sollte. Die Entscheidung fiel überwiegend auf Grund der eingesetzten Flugzeugtypen auf Delta Air Lines am 13.6. von Newark via Salt Lake City nach Phoenix (Boeing 757 und MD90) und mit US Airways Express weiter nach Long Beach (CRJ900), Kostenpunkt etwa 160 Euro. Das Hotel für New York buchte ich via Priceline, entschied mich für eines am Newark Airport, bekam dort das Hilton. In Los Angeles wollte ich die erste Nacht Downtown übernachten und bekam bei Priceline das Westin Bonaventure, die zweite Nacht ging es ins Courtyard by Marriott Marina del Rey, ebenfalls bei Priceline gebucht. Die dritte Nacht gab es im Rahmen der Wyndham Best Rate Guarantee gratis (nur für Steuern) im Ramada Wilshire Center. Den Mietwagen (obere Mittelklasse) sicherte ich mir bei einer Aktion von Billiger-Mietwagen.de für 15 Euro (plus 90$ Underagefee) sogar inklusive 1. Tankfüllung.

Da ich verpennt hatte mir für den Hinflug einen Sitzplatz zu reservieren und mir ein Fensterplatz, zumindest auf so einem langen Flug ,schon wichtig ist, ging es bereits am 9.6. abends zum Vorabend Checkin nach Hamburg. Als ich an der Reihe war, gab es von der Mitarbeiterin gleich einen Hilferuf an ihren Kollegen, sie habe einen "JFK". Also wurde ich quasi von 2 Schaltern eingecheckt, übrigens die einzigen der airberlin, wenn Blick töten könnten, wäre ich nicht mehr hier. Hab sicher 10 Minuten den kompletten Checkin lahmgelegt. Ich bekam meinen Wunschplatz 46A, der, so wurde mir gesagt, doch reichlich Sitzabstand haben sollte, und für den Flug nach Düsseldorf gab es 1A, ein prima Platz auf der Fokker. Die Mitarbeiterin machte sich noch lustig darüber, dass ich ganze 10kg Gepäck für eine einwöchige USA Reise eincheckte.

Am nächsten Morgen ging es dann gemütlich zum Flughafen, durch die Sicherheitskontrolle gleich zum Gate, das Boarding begann pünktlich, doch leider durften wir dann noch eine Stunde im Flieger sitzen bis es endlich Richtung Düsseldorf ging, da dort wohl wegen zu wenig Fluglotsen die Kapazität verringert gewesen sei. Immerhin gab es schon am Boden eine Getränkerunde, während des kurzen Fluges die zweite, dazu als Snack entweder ein Balisto oder Bifi Roll.

In Düsseldorf angekommen, ging erstmal das Rätselraten los, wo ich denn nun hinmüsste, da auf meiner Bordkarte nur ein "unknown" bei Gate stand. Als dann die Erkenntnis "C" da war, raus aus dem Ankunftsbereich und Richtung C-Gates, ging an Sicherheits- und Passkontrolle sehr zügig. Das Boarding begann dann verspätet, und der Abflug zögerte sich auch noch einige Zeit heraus, da einige Umsteigepassagiere fehlten, diese müssen wohl mit Olympic aus Athen gekommen sein.
 
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Der Platz neben mir wurde zum Glück nach "Boarding completed" frei. Dann ging es endlich los Richtung New York, heute mit dem Airbus A330-300, D-AERS. Im Gegensatz zu Condor gibt es bei LTU/ airberlin sogar ein Amenity Kit, bestehend aus einem Brustbeutel, Socken, Zahnbürste/ -creme, Schlafmaske und Ohrstöpsel. Decke und Kissen darf man ebenfalls mitnehmen, Decke aus dünnem Flies, Kissen zum Aufblasen mit Kissenhülle ebenfalls aus Vliesstoff. Irgendwie nicht so wirklich bequem.

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Nach dem Start gab es dann erstmal eine Getränkerunde, später gab es ein warmes Essen, zur Auswahl gab es Hühnchen oder Pasta, dazu gab es Bier oder Wein gratis. Das Hühnchen war ganz lecker. Nach dem Essen gab es noch einen gratis Baileys. Ich versuchte dann etwas zu schlafen, gelang auch ein bisschen, jedenfalls ging die Zeit ganz gut rum. Zwei Stunden vor der Landung gab es dann nochmal etwas zu essen. JFK erreichten wir trotz verspätetem Abflug fast pünktlich, wettermäßig sah es super aus, nur leider einige Grad zu heiß.

Dort ging es erstmal zur Immigration, ging recht zügig, Fingerabdrücke musste man nur, wie gehabt, 2 Stück hinterlassen, Fragen wurden diesmal gar keine gestellt. Der Koffer kreiste schon, also dann ab durch den Zoll, auch hier wurde ich nicht weiter kontrolliert. Erstmal bisschen Geld getauscht und dann zum Groundtransportation Schalter. Da ich keine Lust hatte mit dem Gepäck quer durch New York mit der Bahn zu fahren, entschied ich mich für den Shuttle, der direkt zum Newark Airport fährt, dort musste ich dann nur noch mit dem Hotelshuttle weiterfahren. Den Preis von 24$ für die Strecke fand ich auch ok.

Nach kurzer Wartezeit ging es dann los, die Fahrzeit etwa 60 Minuten, unterwegs war ein erster Blick auf die Skyline von Manhattan und die Freiheitsstatue möglich. In EWR dann in den Air Train und bis zur Station P4 gefahren, leider war die Bahn etwas gestört und fuhr nicht so wie vorgesehen, aber immerhin irgendwann am Ziel angekommen. Der Shuttlebus zum Hilton kam auch bald, sodass ich gegen 20 Uhr endlich auf dem Hotelzimmer war, war übrigens von den 4 Hotels das schönste Zimmer, dazu mit Ausblick aufs Vorfeld von EWR. Außer schlafen stand heut nichts mehr an.
 
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Gegen 6 Uhr war für mich die Nacht vorbei, ich konnte einfach nicht mehr schlafen. Also aufgestanden und fertig gemacht. Kurz nach 7 Uhr ging es dann aus dem Hotel, um günstig in die Stadt zu kommen, wollte ich mit NJ Transit ab Elizabeth North fahren, wo der Bahnhof war wusste ich nur ungefähr, über die Gegend wusste ich nichts, vielleicht auch besser so (zumindest waren die Vorgärten gepflegt, außerdem müssen hier viele Spanier, Portugiesen und Brasilianer wohnen). Um überhaupt erstmal in diese Richtung zu kommen, musste ich einen Friedhofszaun überwinden, der direkt hinter dem Hilton ist, danach über den Friedhof und dann lief ich erstmal viel zu weit, da ich meine Karte falsch einschätzte, irgendwann merkte ich, dass ich die ganze Zeit schon parallel zur Bahnlinie laufe, also 90 Grad Turn und als ich die Gleise erreichte an selbigen zurück, irgendwann kam dann tatsächlich der Bahnhof. Genial war der billige Supermarkt direkt nebenan, dort besorgte ich mir erstmal Wasser und einige Gebäckstücke zum Frühstück. Dann ging es mit dem Zug für 5,50$ bis New York Penn Station. Leider dauerte die Fahrt auf Grund einer Störung heute länger als normal.
 
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Als erstes stand nun das Empire State Building auf dem Programm, wegen der frühen Stunde gab es noch keine Warteschlange. Leider war das Wetter nicht wirklich klar, dennoch ein sehr schöner Ausblick, hat sich aber gelohnt auch wenn 19$ Eintritt nicht gerade wenig sind. Dann ging es zu Fuß Richtung Battery Park, unterwegs ein paar Schlenker mal nach links mal nach rechts.
 
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Zum Mittagessen ging es in Chinatown in ein Lokal, wo ich eine Suppe und Nudeln aß. Irgendwann erreichte ich Ground Zero. Bis Battery Park war es nun nicht mehr weit. Die Hitze in Manhattan war fast unerträglich, die Luft stand regelrecht zwischen den Hochhäusern, die heiße Abluft der Klimaanlagen tat ihr Übriges. Am Wasser war es schon etwas angenehmer. Ich kaufte für 12$ ein Ticket für die Fahrt zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island.
 
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Zum Glück musste ich auch hier nicht mehr lange warten bevor es aufs Schiff Richtung Miss Liberty ging. Die Statue selbst kann man nur besichtigen, wenn man im Voraus ein entsprechendes Ticket kauft. Nach einem kurzem Aufenthalt ging es dann mit dem Schiff weiter Richtung Ellis Island, wo früher alle Einwanderer ankamen, untersucht wurden und entweder die Einwanderungserlaubnis bekamen oder abgewiesen wurden. Irgendwie schon etwas beklemmend durchs Museum zu gehen, aber ganz nett gemacht. Ich fütterte den Suchcomputer mal mit meinem Familiennamen, doch ich scheine keine ausgewanderten Vorfahren in den USA zu haben, eigentlich schade.
 
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Wieder ging es aufs Schiff und zurück nach Manhattan. Ich wollte noch schnell mit der Fähre nach Staten Island fahren, der Fähranleger ist nur ein Stück weiter. Beeindruckend diese Massenabfertigung. Die Fähre wurde das ganze Stück von einem Boot der Coast Guard begleitet. Mit demselben Schiff fuhr ich dann gleich wieder zurück, es war schon gegen 18 Uhr und ich merkte langsam, wie anstrengend der Tag doch war.
 
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Als Tagesabschluss stand nur noch an Gang über die Wall Street, danach meldete sich der Magen und ich kehrte nochmal schnell bei Mc Donalds ein bevor ich Richtung WTC Path Station lief um von dort zurück nach New Jersey zu fahren, einmal musste ich in Newark Penn Station umsteigen bevor ich wieder in Elizabeth North war. Noch einmal in den Supermarkt und mit den letzten Sonnenstrahlen zurück zum Hotel, jetzt am Abend fand ich die Gegend schon nicht mehr ganz so schön. War froh als ich über den Zaun stieg und im Hotel war. Nochmal schnell zum Hotelpool und in den Jacuzzi (auch toll, dass man nicht alleine da rein soll, fragt sich nur, wo man Begleitung herbekommt), dann ab ins Bett.

Gegen 6 Uhr war die Nacht leider wieder vorbei, also raus aus dem Bett und fertig gemacht. Heute fand ich den Weg zum Bahnhof gleich auf Anhieb, zuvor wieder im Supermarkt eingekehrt. Zunächst mit NJ Transit bis Newark Penn und von dort mit Path bis WTC gefahren. Eigentlich wollte, ich bevor es richtig heiß wird, erst einmal über die Brooklyn Bridge laufen und dann Richtung Central Park. Aber ich blieb zunächst erstmal im Century 21 Kaufhaus hängen, nach einer Stunde verließ ich dann ohne Beute das Kaufhaus und machte mich auf Richtung Brooklyn Bridge.
 
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War schon toll drüber zu laufen und Manhattan noch einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Nun ging es mit der Metro bis zur Grand Central Station an der 42. Straße. Ab ging es zur 5. Avenue. Dort schlenderte ich durch den einen oder anderen Laden, hauptsächlich interessierten mich Digitalkameras. Hab in einem Laden auch ganz gut Handeln können aber scheinbar zu gut, sodass am Ende ein Barzahlpreis rauskam, hatte so viel Geld aber nicht dabei. Versuchte später nochmal mein Glück, wurde dafür aber fast aus dem Laden geschmissen, naja, auch egal, war jedenfalls lustig. Weiter die 5te hoch gen Central Park, irgendwann ein Stück durch den Park gelaufen und dann wieder zurück Richtung Süden.
 
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Wollte noch einmal kurz durch Macys laufen, irgendwie total wirr der Laden aber die oberen Rolltreppen sind schön. Dann Richtung Time Square zum Hardrock Cafe, das obligatorische T-Shirt gekauft. Nun wollte ich nochmal zum B&H Foto und Elektroladen, der Laden ist echt der Hammer. Irgendwie scheinen dort (fast) nur Juden zu arbeiten Ich habe noch nie mehr Angestellte auf einem Haufen gesehen, einfach der Hammer. Hat jedenfalls Spaß gemacht dort meine gewünschte Kamera zu kaufen, auch wenn sie nicht billiger war wie vorher, dafür war der Kundenservice aber echt klasse. Inzwischen war der Tag schon wieder vorbei und es Zeit zurück zum Hotel zu fahren, also suchte ich die Path Station an der 33. Straße, fuhr bis Newark Penn und dann das letzte Stück mit NJ Transit. Leider hatte ich den Zug knapp verpasst und musste noch eine ganze Zeit warten, da in Elizabeth North kaum Züge halten. Es war schon dunkel als ich dort ankam, noch einmal schnell in den Supermarkt und dann schnellen Schrittes zurück Richtung Hotel, kam mir schon komisch vor im Dunkeln über den Friedhof zu laufen. Heute hatte ich keine Lust mehr auf den Pool, bestellte noch den Weckruf für 4 Uhr, packte meine Sachen und legte mich ins Bett.
 
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Dass heute FREITAG der 13. war, wurde mir zum Glück erst bewusst als ich abends in Los Angeles im Bett lag, selbst beim Buchen war mir das nie bewusst, obwohl ich ja ständig mit dem Datum hantierte. Demnach ging der Tag recht entspannt los, war schon vor dem Wakeupcall wach und machte mich fertig. Gegen 4:30 Uhr stand ich abreisefertig in der Lobby, checkte aus und wartete auf den Shuttlebus. Auch wenn der Pickup zentral am P4 stattfindet, wird man beim Dropoff zum Glück direkt am Terminal abgesetzt. Am Delta Checkin war nichts los und ich war schnell für meine drei Flüge eingecheckt, zu meinem Erstaunen bekam ich sogar die Bordkarte für den US Flug ab Phoenix, hätte ich trotz selben Tickets nicht unbedingt erwartet. War natürlich viel zu früh am Airport und hatte so noch Zeit einen mitgebrachten Bagel zu essen, dann ging es durch die Sicherheitskontrolle zum Gate. Der Delta Flug nach Salt Lake City sollte pünktlich starten, die Maschine war ganz gut gebucht, beide Plätze neben mir besetzt. Hatte leider am Morgen schon zu viel getrunken und musste während der 4,5 Stunden leider dreimal auf Toilette, dafür durfte ich jedes Mal das Ehepaar neben mir aufwecken, war mir schon etwas peinlich.

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Auf diesem Flug gab es zwei Getränkerunden und dazu jeweils einen kleinen Snack, Käsecracker, Nüsse oder Kekse. Pünktlich landeten wir in Salt Lake. Hier hatte ich eine Stunde Zeit zum Umsteigen, der Weiterflug sollte zum Glück vom selben Gate Bereich abgehen. Da ich langsam Hunger hatte, kaufte ich mir noch ein Sandwich. Dann ging es auch schon weiter, mein erster MD 90 Flug stand an, auch dieser Flug sollte pünktlich sein.
 
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Diesmal gab es eine Getränkerunde dazu dieselbe Snackauswahl. Überpünktlich landeten wir in Phoenix, hier hatte ich nun 2 Stunden Aufenthalt, musste allerdings das Terminal wechseln, was mit dem Airport Bus nur eine Sache von Minuten war. Erfreut stellte ich fest, dass es gratis WLAN gab, so ging die Wartezeit schnell vorbei, machte mich dann rechtzeitig auf zur Sicherheitskontrolle und lief zum Gate, dort las ich mit Erschrecken ein "departed" auf der Anzeigetafel, war jedoch irritiert, da die Maschine noch am Gate stand, naja ich setzte mich erstmal und irgendwann wurde die Anzeige auf "On time" korrigiert, Glück gehabt. Auch hier begann das Boarding pünktlich, der CRJ 900 der Mesa Airlines, die hier für US Airways Express fliegt (früher mal America West Express) war schnell geboardet und ab ging es auf das letzte Stück nach Long Beach, CA. Hier gab es diesmal nur etwas zu trinken, da seit 1.6. Snacks auf US Inlandsflügen abgeschafft wurden. Überpünktlich in Kalifornien angekommen, der Airport ist echt winzig, sehr kurze Wege und das Gepäck war ruck zuck da.
 
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Dann ging es zum Alamo Mietwagen Schalter, welcher sich gegenüber des Terminals befindet, hatte via Auto Europe dort meinen Wagen gebucht, man versuchte auch gar nicht mir irgendwelche weiteren Versicherungen aufzuschwatzen, bekam sogar einen Ausdruck der Mietbedingungen, die ich zu unterschreiben hatte, auf Deutsch ausgedruckt. Eigentlich wollte ich ja gar nicht mit einem Wagen in Los Angeles rumfahren, da ich eigentlich sehr ungerne auf fremdem Terrain fahre, aber hab mich schlussendlich doch dafür entschieden. Im Moment wusste ich noch nicht, ob ich mich freuen sollte oder doch lieber nicht. Naja, konnte recht schnell zu meinem Wagen, einem Buick Lucerne. Sehr schönes Auto, kann man sich dran gewöhnen so im Nachhinein gesehen. Koffer eingeladen, Auto schnell umrundet und ein paar Fotos gemacht und dann ging es los, hatte zwar null Plan wohin aber ich fuhr los.

Die Entscheidung nach Long Beach zu fliegen und von dort mit dem Wagen zu fahren war Gold richtig, hier konnte ich erstmal etwas fahren üben. Wollte eigentlich die Queen Mary im Hafen von Long Beach besuchen, hab mich aber verfahren (sollte nicht das erste Mal bleiben, soviel vorweg) und dann nicht wieder auf den richtigen Weg gefunden, sodass ich beschloss gleich Richtung Downtown L.A. zu fahren. Machte natürlich den Fehler und nahm den Freeway aber der Stopp-and-Go-Verkehr eigentlich ab LAX Airport machte mich mit der Zeit recht sicher im Fahren. Irgendwann erreichte ich Downtown, da ich wusste, dass man im Westin 42$ pro Nacht fürs Parken zahlen darf, wollte ich mir gleich etwas anderes suchen. Die erste Parkgarage war gleich ein Reinfall und leider voll, kam zum Glück schrammen frei rückwärts wieder heraus. Zwei Blocks weiter hatte ich dann Glück auf einem Parkplatz und konnte für 15$ bis 10 Uhr am nächsten Tag dort parken, man verwies mich zwar auch auf eine Garage, wo ich nur 8$ zahlen würde aber ich war froh was gefunden zu haben, dass ich dort blieb. Naja als ich den Wagen dann nochmal zurücksetzen wollte, damit er mittig in der Parklücke steht, trat ich einmal statt auf die Bremse nochmal richtig aufs Gas, war sehr knapp aber mein Reaktionsvermögen hat vor eventuellen Blechschäden bewahrt. Damit hatte ich vorerst genug für heute. Schnappte mein Gepäck und lief zum Hotel einen Block weiter.
 
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Checkin ging schnell und ich fuhr zu meinem Zimmer im 27. Stock hoch, ich ahnte es schon, dass ich als gut zahlender Kunde natürlich direkt den Fahrstuhl vor meinem Zimmer haben würde, genauso kam es. Ich frag mich echt, ob der Architekt irgendwie Spanner oder so war, wenn Licht brennt im Zimmer kann man wunderbar reinschauen. Hab erstmal die Vorhänge zugezogen. Wollte eigentlich erstmal Duschen und dann noch was Essen gehen. Tja, war leider zu blöd, Wasser aus der Dusche zu bekommen. Drehen am Knopf brachte nix, zögerliches ziehen daran auch nicht. Ich wieder alle Klamotten angezogen und runter zur Rezeption was gesagt, dann erstmal auf die Suche gemacht, wo man was Essbares finden könnte. Wurde einen Block weiter fündig und aß einen lecker riesen Cheeseburger. Zurück auf dem Zimmer stellte ich fest, dass die Badewanne inzwischen nass war, doch ich bekam immer noch kein Wasser heraus. War mir ja schon fast unangenehm aber ich nochmal runter zur Rezeption, die Dame redete wieder irgendwas von Drehen und dann sollte Wasser kommen, es würde aber nochmal ein Techniker vorbei schauen. Ich ging wieder hoch und schon stand der Techniker vor der Tür. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, schon sprudelte das Wasser aus der Dusche, half ja alles nix und ich fragte, wie er das denn nun gemacht hätte, "ziehen". Ok, Techniker verabschiedet und dann tatsächlich mit Gewalt am Duschknopf gezogen um so an Wasser zu kommen, zumindest war ich für die Zukunft vorgewarnt. Müde viel ich ins Bett. Ich grübelte nochmal über den Tag nach bis mir auffiel, "Scheiße, heut ist ja Freitag der 13. gewesen." Dafür ist zum Glück recht wenig passiert.

Leider war ab 6 Uhr am nächsten Morgen mal wieder nicht an Schlaf zu denken, so machte ich mich fertig und erkundete quasi vor dem Frühstück ein bisschen die Gegend ums Hotel herum. Nahe der Union Station liegen so zusagen die Wurzeln von Los Angeles.
 
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Kurz nach 9 Uhr war ich zurück im Hotel, packte die Sachen zusammen und checkte aus. Lief zu meinem Wagen und machte mich auf Richtung Hollywood Blvd., dort gab es um diese Zeit noch massig Parkplätze und ich fütterte die Parkuhr mit einem Dollar, so konnte ich eine Stunde dort parken. Die Zeit reichte gerade um einmal das Stück Straße auf und ab zu laufen, ehrlich gesagt hätte ich mir das alles etwas anders vorgestellt, nicht so abgewrackt. Naja, wieder eine Illusion weniger.
 
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Weiter ging es Richtung Sunset Blvd., machte zwischenzeitlich einen kurzen Abstecher durch Bel-Air, aber eher uninteressant, da man nur massig hohe Hecken zu sehen bekommt. Weiter den Sunset Blvd. hinunter bis zum Pacific Coast Highway, dort dann Richtung Malibu weiter gefahren, irgendwann umgedreht und auf dem Rückweg am Malibu Lagoon State Beach kurz angehalten.
 
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Danach weiter den PCH Richtung Santa Monica, durch Santa Monica hindurch und bis Marina del Rey gefahren, das Hotel dann relativ schnell gefunden. Eingecheckt und wieder mal ein gutes Zimmer am Ende des Hotels an der Schnellstraße bekommen, vor dem Fenster standen Stühle, allerdings gab es keine Terrassentür, außerdem brummte irgendeine Klimaanlage ziemlich laut vor sich hin.
 
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Nochmal kurz etwas ausgeruht und danach auf den Weg gemacht Richtung Universal City, wo ich zum Hardrock Cafe wollte. Naja, nach ein paarmal Verfahren und keinen günstigen Parkplatz finden, verzichtete ich vorerst darauf und macht mich weiter auf den Weg zum Griffith Observatorium im Griffith Park. Da dort auch irgendein Theater ist, wo grad alle Leute hinwollten, stand ich erstmal im Stau, bis ich gemerkt habe, dass die dritte Spur, wo niemand fährt, zum Observatorium führt. Dort waren natürlich alle Parkplätze belegt, ich kreiste und kreiste bis ich endlich doch einen Platz bekam ohne ganz den Hügel runter zu müssen.
 
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Da ich schon seit langem Mal ins Planetarium wollte, nutzte ich die Chance und kaufte mir ein Ticket für die Show, die 60 Minuten Wartezeit nutzte ich um mir die Ausstellung über Planeten und ähnliches anzusehen. Die Show selber war ganz nett gemacht, nur peinlich, dass ich einen Hustenanfall bekam. Danach noch kurz den Ausblick über das nächtliche L.A. genossen, dann aber fröstelnd schnell zurück zum Hotel, aus dem schnell wurde aber leider nichts. Ich fuhr die Strecke aus dem Gedächtnis zurück, da ich eh die Karte im Dunkeln nicht lesen konnte, leider vergaß ich ein Teilstück.
 
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Nachdem ich zwischendurch noch schnell einen Burger gegessen hatte, setzte ich die Fahrt fort, vergaß aber abzubiegen und fuhr so in die falsche Richtung. Den Fehler bemerkte ich erst als ich irgendwo auf einem Freeway landete, der vorher garantiert noch nicht da war, bei nächster Gelegenheit gewendet und zurück. Irgendwann kam eine bekannte Straße auf der ich meinem Ziel näher kommen würde, ich bog ab und fuhr, irgendwie kam mir die Gegend immer unbekannter vor. Bald merkte ich, dass ich schon wieder fast Downtown bin also genau in die falsche Richtung gefahren bin, erneut gewendet und zurück gefahren. Das Hotel habe ich dann am Ende auch mal wieder verpasst. Kurz nach Mitternacht lag ich endlich im Bett.

Schaffte es am Sonntag sogar mal länger zu schlafen, holte mir neben dem Hotel in der Mall schnell einen Kaffee und packte meine Sachen zusammen, checkte aus und fuhr Richtung Santa Monica, nach einer Extrarunde hatte ich dann endlich ein Stückchen hinter Santa Monica Pier einen Parkplatz gefunden, schmiss 5$ in die Parkuhr und hatte nun 5 Stunden Zeit ein bisschen zu relaxen und mir den Rücken zu verbrennen.
 
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Der Strand ist ganz schön, Wetter sah zunächst gar nicht so toll aus, der Wind war recht frisch aber wenn man lag, ging es. Einmal musste ich auch kurz ins Wasser, war doch etwas zu frisch aber jetzt kann ich wieder einen Ozean abhaken. Nach 3,5 Stunden machte ich mich auf nochmal die Pier näher anzusehen, schon witzig dieser Minivergnügungspark darauf, danach noch schnell bei Mc Donalds etwas gegessen und dann zum Auto zurück.
 
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Mehr oder weniger direkt nun den Wilshire Blvd. hinauf bis zum Ramada Hotel, Zimmer war zwar etwas in die Jahre gekommen aber doch riesig, ok hatte ja auch eine King Suite gebucht. Irgendwie überkam mich nun die Faulheit, duschte erstmal das Salzwasser und die Sonnencreme ab, das war ja wohl die geilste Dusche die ich je hatte (damit meine ich den Duschkopf) war wie ein Rasensprenger und rotierte und verspritzte so das Wasser, die Intensität konnte man verstellen, hätte ich stundenlang drunter stehen können.
 
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Danach konnte ich mich nicht wieder aufraffen nochmal los zu fahren, überlegte ewig herum, wie ich den Abend gestalte. Am Ende kam ich auf die Idee mit der Metro zur Universal City zu fahren und dann zum Hardrock Cafe. Die Endhaltestelle der Purple-Linie war nur einen Block weiter, musste dann Umsteigen die die Red-Linie Richtung Nord-Hollywood. Soweit die Theorie. Hatte mich vorher leider nicht wirklich mit der Metro und den Tickets befasst, ein Oneway Ticket kostet 1,25$ gilt aber nur in einer Linie ohne Umsteigen, dafür braucht man ein neues Ticket oder halt die Tageskarte für 5$, was bei zweimal Umsteigen ja wieder drin ist. Nachher war ich schlauer, hatte also erstmal nur ein Oneway Ticket, durfte dann erstmal wieder hoch vom Bahnsteig zur Straße an den Automaten um dann ein weiteres Ticket zu kaufen, der Anschlusszug war natürlich dann weg. Auf dem Rückweg dasselbe Spiel, wollte halt nicht nochmal das Geld für die Tageskarte ausgeben. Wohl gefühlt habe ich mich in der Metro nicht wirklich. Außerdem total chaotisch, auf dem Rückweg fuhr der Zug wegen Bauarbeiten von einem Bahnsteig eine Ebene höher ab, das konnte man nicht per Lautsprecherdurchsage mitteilen, dafür stieg der Zugführer aus, rannte die Treppe halb herunter und schrie dann über den Bahnsteig, immerhin haben wohl alle rechtzeitig den Weg nach oben geschafft. Zurück zu Universal City, dann den Hügel hochgelaufen und über den Citywalk zum HRC, T-Shirt ausgesucht, bezahlt und den Rückweg angetreten, wollte bei meinem Glück nicht noch die letzte Metro irgendwo verpassen. Irgendwann nach 23 Uhr war ich dann wieder zurück im Hotel. Packte mich ins Bett und schlief diesmal sogar relativ gut.
 
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Um 7 Uhr stand ich auf, packte meinen Koffer soweit fertig und checkte dann aus. Fuhr zunächst zum Farmers Market an der Fairfax Avenue, schlenderte etwas drüber, kaufte mir was zum Frühstück und besuchte noch einen Drugstore gegenüber. Danach lief ich noch etwas durch die Shopping Mall The Groove. Gegen 11 Uhr verließ ich das Gelände und machte mich auf den Tank noch leer zu fahren, wollte dafür irgendwo südlich des Airports rumkurven um nicht Mittags durch die Stadt zu müssen, unterwegs schaute ich mir schon mal an, wo ich später meinen Wagen wieder abgeben musste. Fuhr weiter durch Manhattan Beach, Hermosa Beach, Redondo Beach, Palos Verdes Estates bis Rancho Palos Verdes. Dann den Hawthorne Blvd. zurück, dann den Schlenker auf den Aviation Blvd. und das Auto bei Alamo abgegeben. Mit dem Shuttle ging es dann zum Flughafen.

Obwohl es noch ewig bis Abflug hin war, war der Checkin schon geöffnet, am Business Class Schalter gab es keinerlei Warteschlange und ich wurde freundlich und schnell eingecheckt, konnte sogar von 1C noch auf 1K wechseln und hatte somit einen Fensterplatz. Das Gepäck musste danach noch beim TSA abgeliefert werden, dann konnte ich endlich durch die Sicherheitskontrolle Richtung Lounge, auch hier war die Fastlane durchaus nützlich. LTU Passagiere dürfen die Skyteam Lounge von Korean Air mitbenutzen, gibt hier eigentlich alles was man braucht, alkoholisches sowie nicht alkoholische Getränke und kleine Snacks, WLAN Internet, einzig die Korean Air Dame schien etwas überfordert.
 
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Rechtzeitig vor Boardingbeginn machte ich mich dann auf den Weg zum Gate, dort hieß es aber Warten und Warten, wegen verspäteter Ankunft der Maschine verzögerte sich der Abflug, hätte man ja auch mal ins System einpflegen können. Endlich ging es dann mal los, Business Class Reisende sollten allerdings erst zum Schluss einsteigen, da über die vorderste Tür des A330-200, D-ALPI, geboardet wurde. Naja endlich den Platz eingenommen und erstmal mit einem Prosecco begrüßt worden. Sitzabstand in Reihe 1 war genial, sicher 2 Meter Platz. Der Sitz selber war ok, muss man sich erstmal dran gewöhnen, wenn man sonst immer nur hinten sitzt. Dann ging es zur Startbahn und Abflug gen Westen hinaus aufs Meer.
 
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Ich hatte nochmal eine prima Aussicht auf Los Angeles. Dann eine Kurve nach Süden und Kurs Richtung Heimat, Flugzeit heute etwa 10,5 Stunde. Leider dauerte es recht lange bis es nach dem Start wieder etwas zum Trinken gab, kurz darauf wurden dann die Menükarten verteilt und die Wahl abgefragt. Ich entschied mich für Hühnchen Saltimbocca Art, Fleisch war ok, das Risotto leider misslungen. Vorspeise und Nachspeise waren ebenfalls lecker. Nach dem Verdauungsbaileys machte ich mich schlaffertig, konnte eigentlich ganz gut schlafen, zumindest besser als normalerweise in der Economy Class.
 
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Die Zeit ging schnell vorbei und irgendwann gab es dann schon wieder Frühstück, Brötchen waren vom Vorabend und ungenießbar, die zweite Ladung war wohl frisch aufgebacken, aber da war mir der Hunger schon vergangen.
 
New York - Los Angeles - USA_676
Düsseldorf erreichten wir fast pünktlich, an der Passkontrolle angekommen eine riesige Menschenmenge und kaum Schalter offen, hatte an meiner Warteschlange aber Glück, dann am Transfercounter meine Bordkarte für den Weiterflug geholt, leider nur ein Gangplatz, wie ich auf dem Weg feststellte. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass in Düsseldorf nur Ausländer am Flughafen arbeiten, der Typ an der Bordkartenkontrolle meinte zu mir wörtlich "kannstu darum gehen", was ich gedacht habe, verschweige ich lieber. An der Kontrolle erstmal mein ganzes Gelumpe geordnet, die Flüssigkeiten im Amenity Kit wurden übrigens nicht beanstandet. Danach nochmal zum Transfercounter und nach einem Fensterplatz gefragt, das System war allerdings abgestürzt und es dauerte ein wenig bis ich die neue Bordkarte bekam.
 
Dann ans Gate gesetzt und gewartet, fast pünktlich ging es dann wieder per Fokker 100, der D-AGPG, Richtung Hamburg. Ich schlief allerdings schon am Boden ein, den Snack und das Getränk bekam ich allerdings wieder mit, wäre ja auch zu schade drum. In Hamburg gabs eine Außenposition und dann per Bus zum Terminal, sparte wenigstens etwas Fußweg. Wofür airberlin Priority Kofferlabel verteilt ist mir ein Rätsel, nicht nur meine gelabelten Koffer kamen fast zum Schluss. Dann ging es Richtung grünem Ausgang, wo ich natürlich mit einem "Wo kommen Sie denn jetzt her?" abgefangen wurde, durfte dann mal kurz Folgen, zeigte meine neue Digitalkamera samt Kassenbon, erwähnte die zwei T-Shirt und bejahte die Frage nach gekauften Zigaretten, wurde alles nicht weiter kontrolliert und ich durfte gehen.

Aufregende 7 Tage gingen zu Ende und ich freue mich jetzt schon auf Florida an Weihnachten. Hoffe es hat Spaß gemacht, den Roman (wieder mal) zu lesen.
 
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