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Als es bei Ryanair mal wieder Flüge für einen Cent Endpreis gab, fragte ich meine beste Freundin und meinen Kumpel, der im Januar schon einmal mit war, ob sie denn Lust hätten nach London mit zu kommen. Und tatsächlich wollten beide mit, was mich sehr freute.

Am 7. August ging es dann gegen 6 Uhr morgens, nachdem alle eingesammelt und mit Reiseproviant versorgt waren, über Landstraße und knapp 80 Minuten bis zum Lübecker Flughafen Blankensee. Eigentlich wäre es mit dem Zug fast bequemer und gleich teuer gewesen aber da Ryanair abends erst spät wieder in Lübeck landet, müsste man erstmal mit dem Bus zum Hamburger Hauptbahnhof fahren und dort dann mit dem letzten Zug Richtung Lüneburg, wie sich abends zeigt, war die Entscheidung pro Auto aber genau richtig. Übrigens ist das Preisniveau beim Parken in Lübeck genauso hoch wie am Hamburger Flughafen.

Die paar Schritte zum Terminal gelaufen und dann eingecheckt, Personalausweis die erste. Dann durch die Bordkartenkontrolle, Personalausweis die zweite, und die Sicherheitskontrolle, danach dann Ausreisekontrolle, Personalausweis die dritte. Kaum war die Maschine aus Stansted gelandet, war mal wieder schön der Herdentrieb zu beobachten wie alle Leute aufspringen sobald einer nur einen Schritt Richtung Warteschlange macht. Das Boarding begann recht zügig, Personalausweis die vierte, ich vor meinen Freunden in die Maschine und erstmal eine Reihe gesichert. Dann folgte eine Premiere, mein erster Flug auf einem Mittelsitz. Natürlich übersah meine beste Freundin nicht die Krümel und den Dreck, der sich in ihrer nahen Umgebung des Sitzes befand, ok bei Ryanair muss sie sich drangewöhnen.

Pünktlich ging es dann los Richtung London-Stansted, Flug war ganz normal, die Berieselung mit Werbejingles war allerdings einfach unerträglich und oberpeinlich, zum Glück hatte es nach etwas mehr als einer Stunde in Stansted angekommen ein Ende. Dort ging es dann mal wieder zur Einreisekontrolle, Personalausweis die fünfte.

Dann ging es runter zum Bahnhof, sollte für uns jeweils ein Cheap Day Return sein, da der Automat die Kreditkarte allerdings nicht akzeptierte, ging ich zum Schalter und es gab tatsächlich schon für drei Personen einen Gruppentarif, der mal eben 17 GBP sparte. Dann mit dem Stansted Express bis zur Liverpool Street gefahren und dort begann, wie schon im Januar, die kleine London Tour, welche fast genau denselben Verlauf nahm wie damals.

Zunächst einmal zu Subway etwas essen, danach Richtung Themse runter, Tower of London, Tower Bridge, am anderen Ufer entlang zum Tate Modern, London Eye, Big Ben am House of Parliament, durch den St. James Park bis zum Buckingham Palace. Danach zurück via Trafalgar Square und Strand immer weiter bis zur Liverpool Street, dort noch einmal schnell bei Mc Donalds eingekehrt und dann zurück zum Flughafen, mit dem Cheap Day Return muss man vor 17 Uhr in Liverpool Street abfahren, bei Abflug um 20 Uhr eigentlich noch etwas früh.

Der Checkin Schalter für den Flug nach Hamburg (Lübeck) stand bereits fest, war aber noch nicht geöffnet, schon einmal angestellt und dann doch recht bald eingecheckt. Danach noch etwas durch die Läden gebummelt und dann Richtung Sicherheitskontrolle, so streng war es nicht. Dann ab zum Gate, hatten allerdings noch ziemlich viel Zeit, haben also noch bisschen rausgeguckt und das Treiben auf dem Vorfeld beobachtet. Der Flug hatte dann auch noch Verspätung, die ursprüngliche Maschine war defekt und die Crew musste auf eine neue Maschine wechseln, das dauerte ein wenig.

So ging es dann erst mit 30 Minuten Verspätung in den Flieger, wieder einmal um den besten Platz rennen, wie ich es hasse. Zum Glück hab ich solche Flüge nur noch recht selten. Mit knapp 45 Minuten Verspätung hoben wir dann Richtung Lübeck ab, diesmal gab es keine nervige Werbebeschallung und auch sonst war es mal wieder ein stinknormaler Flug. Übrigens war ich jetzt froh, dass wir mit dem Auto unterwegs waren, denn er letzte Zug wäre weggewesen. Gegen 23 Uhr dann in Lübeck gelandet, beeilt, durch die Passkontrolle zu kommen und dann zurück zum Auto.

Zurück etwas langsamer gefahren und endlich gegen 1 Uhr zu Hause angekommen und ab ins Bett. War für mich, obwohl ich bereits zum vierten Mal in London diese Runde gelaufen bin, wieder sehr schön, hab mich besonders gefreut, dass meine beste Freundin tatsächlich mitgekommen ist und es ihr auch gefallen hat und sie mal wieder mitkommen möchte.

Bilder zu London findet ihr hier >>klick<<